Mein Name ist Luca Luberto, bin 26 Jahre alt und komme aus Wiebelskirchen. Seit April 2017 studiere ich im Masterstudiengang Maschinenbau an der TU Kaiserslautern. Zwischenzeitlich habe ich in Kaiserslautern und am Bodensee gewohnt und war daher nur noch selten in der Halle oder auf Spielen zu sehen.

TuS:       Wie lange spielst du schon beim TuS und seit wann engagierst du dich im Vorstand?

Ich spiele seit 2005 beim TuS Wiebelskirchen Badminton, und bin somit ein Eigengewächs der Abteilung. Im Vorstand seit der Saisonplanung 2017/2018 mit Fokus auf Marketing und Außendarstellung.

TuS:       Was hat dich dazu bewogen dich im Vorstand zu engagieren?

Hauptmotivation waren viele Gespräche mit Alexander über Geschehnisse und die aktuelle Situation im Verein. Zudem war ich immer schon Motiviert neue Ideen und Visionen einzubringen, ein Vorstand mit vielen Mannschaftskollegen bestärkte das nur noch.

TuS:       Was war deiner Meinung nach der wichtigste Schritt, den der TuS in den vergangen Jahren gemacht hat?

Ausbau der Trainingsstruktur im Kinder-und Jugendbereich durch Alexander Mees. Zu dem die Verpflichtung des Trainers bzw. Spielers Hannes Käsbauer für den Jugend- als auch Aktivenbereich.

TuS:       An welcher Stelle hat man dahingegen in den vergangenen Jahren etwas gepennt und muss nun aufholen?

In den oberen Mannschaften ist die Zahl der zur Verfügung stehenden Stammkräfte rückläufig. Zum einen reduzieren etablierte Spieler ihrer Mannschaftseinsätze aus beruflichen bzw. privaten Gründen. Zum anderen ziehen talentierte Spieler mit potential weg zum Studieren. Die entstehenden Lücken können trotz dem hohen Aufwand und Kosten des Trainings nur schwer gefüllt werden. Hier muss der TuS durch weitere Konzepte (Stichwort Leistungs-Team oder ähnliches) sich eine stärkere Personaldecke aufbauen, welche auch im Stande ist das Niveau der Klasse zu tragen, im besten Fall sogar auszubauen.

TuS:       Worin siehst du beim TuS die größte Stärke und worin liegt seine größte Schwäche?

Die größte Stärke sehe ich in dem breiten Angebot für alle Könnerstufen und Altersgruppen. Auch der ständige Kontakt zwischen den Trainern erlaubt es allen Spielern innerhalb der verschiedenen Trainingsgruppen aufzusteigen und so bereits frühen Kontakt zum Leistungssport zu bekommen.

Temporäre Engpässe in den Mannschaften führen zu internen Spannungen und tragen nicht zum Wir-Gefühl bei. Aber auch die Besuche der Bundesliga-Heimspiele welche Im Verhältnis zu den Trainingsbesuchern und Mitgliederzahlen zu gering ausfallen, sehe ich als ein großes Manko.

TuS:       Was würdest du dem TuS für die Zukunft wünschen?

Langfristig eine Etablierung wieder in der Bundesliga welche sich durch (mehr) Eigengewächse trägt. Ressourcen wie Hallenzeiten und Kontakt zu Sponsoren noch besser zu nutzen.

 

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