Mein Name ist Björn Decker. Ich bin 40 Jahre alt. Ursprünglich komme ich aus Saarlouis, wohne aber mittlerweile seit über 10 Jahren in Wiebelskirchen. Ich habe an der Universität des Saarlandes Informatik studiert. Inzwischen arbeite ich in Zweibrücken und entwickle verschiedene eingebettete Systeme, wie z.B. PKW-Infotainmentsysteme, Fahrerassistenzsysteme oder Energiemanagementsysteme.

TuS: Wie lange spielst du schon beim TuS und seit wann engagierst du dich im Vorstand?

Björn: Meine erste Saison beim TuS war 98/99. Damals bin ich vom Ligakonkurrenten Heiligenwald nach Wiebelskirchen gekommen. Eine Knieverletzung hat mich dann ein paar Jahre Badminton-abstinent werden lassen. Seit 5 Jahren spiele ich aber wieder aktiv mit, aktuell in unserer 2. Mannschaft. Im Mai habe ich das Amt des 1. Vorsitzenden von Arno Schley geerbt, der die Abteilung 38 Jahre lang sehr erfolgreich geführt hat. Ich hoffe, dass ich daran anknüpfen kann, damit im TuS auch in der Zukunft attraktiver Badmintonsport erlebt werden kann.

TuS: Was hat dich dazu bewogen dich im Vorstand zu engagieren?

Björn: Wenn man möchte, dass sich etwas bewegt, kann man nicht immer nur auf Andere vertrauen. Ich wollte einfach mithelfen, damit es nicht immer die Gleichen sind, die ihre Zeit opfern, um die Abteilung zu organisieren und voranzubringen.

TuS: Was war deiner Meinung nach der wichtigste Schritt, den der TuS in den vergangen Jahren
gemacht hat?

Björn: Die größte Entwicklung haben wir im Nachwuchsbereich gemacht. Dort haben wir ein motiviertes Trainerteam, um unserem Nachwuchs ein leistungs- und interessengerechtes Training bieten zu können. Wir haben unterschiedliche Trainingsgruppen, von Anfängern bis hin zu einer Leistungsgruppe mit einigen Saarlandmeistern. Außerdem gibt es eine Hobbygruppe für Schüler und Jugendliche, die nicht am Wettkampfsport teilnehmen möchten.

TuS: An welcher Stelle hat man dahingegen in den vergangen Jahren etwas gepennt und muss nun aufholen?

Björn: Zwar war unser Nachwuchsbereich in den letzten Jahren sehr erfolgreich, aber leider sind zu wenige Spielerinnen und Spieler übriggeblieben, die auch in einer unserer Aktivenmannschaften spielen wollen. Daher mussten wir auch die Anzahl der Mannschaften im Aktivenbereich reduzieren trotz einer sehr positiven Mitgliederentwicklung.

TuS: Worin siehst du beim TuS die größte Stärke und worin liegt seine größte Schwäche?

Björn: Das ist immer so eine schwierige Frage. Es gibt immer Dinge die gut laufen und es gibt solche die weniger gut laufen. Außerdem wird ja permanent gearbeitet, dass wir keine großen Defizite in irgendeinem Bereich haben. Die Grundlage bildet mit Sicherheit, dass wir uns untereinander gut verstehen. Man verbringt ja seine Freizeit gerne mit Menschen, die man mag. Wenn wir jetzt noch alle unterschiedlichen Gruppen enger zusammenbringen bringt das nochmal einen Schub für ein gelungenes Vereinsleben.

TuS: Was würdest du dem TuS für die Zukunft wünschen?

Björn: Ich wünsche dem TuS, dass jeder, der Spaß am Badminton hat, hier sein Zuhause findet. Außerdem wünsche ich dem TuS eine gesunde Mischung an Nachwuchsarbeit, Breitensport- und Leistungssport.

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